Tag: schweiz
Ach komm, Cablecom
Ich kann beim besten Willen nicht Cablecom-Kunde werden.
Im Interdiscount:
Er so: “Bei welchem Anbieter sind Sie?”
Ich so: “Swisscom.”
Er so: “Welches Abo haben Sie?”
Ich so: “Abo XY”
Er so: “Bei uns ist es schneller und günstiger”
Ich so: “Also Sie sind Cablecom?”
Er so: “Ja. Schauen Sie TV?”
Ich so: “Nein.”
Er so: “Aber mit Cablecom könnten Sie.”
Ich so: “Das will ich aber nicht.”
Er so: “Wir übernehmen sogar die Swisscom-Kündigung für Sie.”
Ich so: “Das will ich aber nicht. Und, der Kabel-Anschluss ist plombiert, übrigens…” (was auch stimmt)
Er so: “Das können wir rückgängig machen.”
Ich so: “Ich habe nicht das Bedürfnis zu wechseln.”
Er so: “Also Sie wollen mehr bezahlen und weniger erhalten, ok…” (Unfreundlicher Ton und unbeschreibliches Gesicht)
Was denkt man da?
A) “Ah, ok, dann brauche ich dein Angebot doch! Was muss ich ausfüllen und unterschreiben?”
oder
B) “Idiot.”
Wenn ich Herr Dr. Interdiscount wäre, würde ich dafür sorgen, dass diese Deppen nicht …
Read MoreWarum Schweizer grosszügig sind
Seit etwa 5 Monaten bin ich wieder in der Schweiz. Beim “Rückreise-Kulturschock” spürte ich die Grosszügigkeit der Schweizer. Ja, Schweizer sind reich, gut (über-)versichert, haben protzige Häuser, teure Klamotten und fette Autos. Und sie sind selbstlos und grosszügig.
Beispiel: Ich weiss nicht mehr, wieviele Autos mir in diesen 5 Monaten zur Verwendung angeboten wurden. Darunter waren: Volvo (2x), Opel, SsangYong, VW (2x), Suzuki, Audi A4, Fiat Punto, Citroën, Alpha Romeo. Vermutlich noch mehr. In fast allen Fällen wurde ich gefragt, ob ich das Auto verwenden möchte ohne eine Gegenleistungen zu verlangen. Seit ich zurück in der Schweiz bin, hatte ich also fast immer ein Fahrzeug zur Verfügung. Herzlichen Dank dafür!
Warum sind Schweizer so grosszügig? Bist du auch so? Sind alle so?
Read MoreTraum aus – ab zu den Schweinen
So, jetzt ist der Traum aus. Nach zwei Monaten Wandern, Grillieren und Schlauchbootfahren (bezahlt) muss ich jetzt wieder mit Wecker aufstehen und lange Tage arbeiten. Das bin ich mir einfach nicht gewöhnt, aber als pflichtbewusster Schweizer weigere ich mich nicht und stelle mich dieser neuen Aufgabe…
Meine neue Arbeit im Zivildienst beinhaltet glückliche Schweine, Wasserbüffel und Ziegen füttern und pflegen.
Positives am neuen Job:
Geschäftsauto (Audi A4) zu meiner freien Verfügung
Muss nicht mehr doofe Hündeler zurechtweisen oder Neophyten jagen
Ein nettes Victorinox-Messer erhalten mit diversen kleinen Schraubenziehern
Jeden Tag ein mit Liebe zubereitetes Mittagessen
Negatives am neuen Job:
8 Stunden Arbeit pro Tag
Jeden Tag vor 7 Uhr aufstehen
Ich stinke wie die Kacke eines Schweins, das den ganzen Tag verdorbene Erbsen und Krautstiel-Abfälle isst – verdünnt mit einer Mischung aus abgestandenem Wasser, Dreck und dem Urin der ganzen (Edit: Schweine-)Familie. Ohne Glas.
Schweine sind eben doch Schweine. Liebevoll gemeint. Ich …
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