Tag: real life


Ach komm, Cablecom

Posted on December 28th, by chlori in Alltag, Seltsam. 2 comments

Ich kann beim besten Willen nicht Cablecom-Kunde werden.

Im Interdiscount:

Er so: “Bei welchem Anbieter sind Sie?”
Ich so: “Swisscom.”
Er so: “Welches Abo haben Sie?”
Ich so: “Abo XY”
Er so: “Bei uns ist es schneller und günstiger”
Ich so: “Also Sie sind Cablecom?”
Er so: “Ja. Schauen Sie TV?”
Ich so: “Nein.”
Er so: “Aber mit Cablecom könnten Sie.”
Ich so: “Das will ich aber nicht.”
Er so: “Wir übernehmen sogar die Swisscom-Kündigung für Sie.”
Ich so: “Das will ich aber nicht. Und, der Kabel-Anschluss ist plombiert, übrigens…” (was auch stimmt)
Er so: “Das können wir rückgängig machen.”
Ich so: “Ich habe nicht das Bedürfnis zu wechseln.”
Er so: “Also Sie wollen mehr bezahlen und weniger erhalten, ok…” (Unfreundlicher Ton und unbeschreibliches Gesicht)

Was denkt man da?

A) “Ah, ok, dann brauche ich dein Angebot doch! Was muss ich ausfüllen und unterschreiben?”
oder
B) “Idiot.”

Wenn ich Herr Dr. Interdiscount wäre, würde ich dafür sorgen, dass diese Deppen nicht … Read More »



Der mit dem Strom tanzt

Posted on January 11th, by chlori in Alltag, Anders, Brasilien. No Comments

War es dir schon mal peinlich, wie angewiesen du auf elektrische Steckdosen-Energie bist?

Ich merke immer wieder in den letzten Tagen, dass ich als “digitaler Europäer” fast überall wo ich bin die meisten Steckdosen besetze. Obwohl ich mit wenig Material unterwegs bin, Strom brauche ich (zusammen mit meiner Frau) ziemlich oft:

Unsere beiden Computer, Smartphones, Kameras und meinen Kindle laden
Kindle laden
3G-Router
Zahnbürste laden
Mücken abwehren
Hairstraightener und -Fön (nicht von mir)
oft auch Ventilator
div. Kleingeräte

Uncool

Es war mir ehrlich gesagt auch schon peinlich, als ich meine Devices installierte oder als ich mich sogar mal ärgerte, weil jemand meinen 3G-WiFi-Router aussteckte, weil sie dachte das Gerät sein nicht in Verwendung – schliesslich war ich draussen am Arbeiten.

Ich finde Gadgets praktisch, sogar zwingend erforderlich für viele Tasks – aber ziemlich uncool. Etwa wie Stadtmenschen, die mit “The North Face”-Jacke mit integrierter Lawinensender, Trekking-Schuhen und Funktionswäsche durch die Bahnhofstrasse schlendern … Read More »


Sortiere die 6 Brüder

Posted on November 29th, by chlori in Brasilien, Fotos. 2 comments

Das sind alle sechs Brüder von Regiane. Es ist 14 Jahre her, seit diese alle so zusammen waren. Der Älteste wohnt in Rio und war so lange nicht mehr bei seiner Familie. Er kam als Überraschung für die anderen mit uns mit, als wir Rio verliessen.

Wer kann diese Brüder dem Alter nach sortieren?


Big City Life

Posted on November 24th, by chlori in Brasilien. No Comments

Als  Schweizer bin ich mir Städte nicht gewohnt. Seit gestern bin ich wieder in Rio de Janeiro. Das ist zwar nicht eine der weltgrössten Städte, aber gilt doch als grosse Stadt. Aufgrund des gestrigen Tages habe ich mir eine Checkliste aufgestellt, wenn man vor der Fragen steht, ob man in einer Stadt ist oder nicht.

Man merkt dass man in einer Stadt ist…

wenn man den ganzen Tag mit den Stadtbussen fährt und immer das Gefühl hat man sei im Stadtzentrum
wenn Kreisel bis zu 6 Spuren haben
wenn Steinjongleure beim Kreuzungen vor dem Jonglieren ihr T-Shirt nach oben ziehen und eine Pirouette machen damit die Fahrer überhaupt den Mut haben bei rot anzuhalten
wenn der Verkehr um 11 Uhr morgens an den Gotthardstau an Ostern erinnert
wenn man Bandenkrieg in den Strassen der Stadt kaum merkt, auch wenn man stundenlang durch die Stadt fährt
wenn eine … Read More »


Traum aus – ab zu den Schweinen

Posted on August 2nd, by chlori in Alltag. 1 Comment

So, jetzt ist der Traum aus. Nach zwei Monaten Wandern, Grillieren und Schlauchbootfahren (bezahlt) muss ich jetzt wieder mit Wecker aufstehen und lange Tage arbeiten. Das bin ich mir einfach nicht gewöhnt, aber als pflichtbewusster Schweizer weigere ich mich nicht und stelle mich dieser neuen Aufgabe…

Meine neue Arbeit im Zivildienst beinhaltet glückliche Schweine, Wasserbüffel und Ziegen füttern und pflegen.

Positives am neuen Job:

Geschäftsauto (Audi A4) zu meiner freien Verfügung
Muss nicht mehr doofe Hündeler zurechtweisen oder Neophyten jagen
Ein nettes Victorinox-Messer erhalten mit diversen kleinen Schraubenziehern
Jeden Tag ein mit Liebe zubereitetes Mittagessen

Negatives am neuen Job:

8 Stunden Arbeit pro Tag
Jeden Tag vor 7 Uhr aufstehen
Ich stinke wie die Kacke eines Schweins, das den ganzen Tag verdorbene Erbsen und Krautstiel-Abfälle isst – verdünnt mit einer Mischung aus abgestandenem Wasser, Dreck und dem Urin der ganzen (Edit: Schweine-)Familie. Ohne Glas.

Schweine sind eben doch Schweine. Liebevoll gemeint. Ich … Read More »