Carnaval Salvador: Ich bin im Internet!
Während ich mich heute Abend um die wichtigen Dinge der Arbeitswelt kümmerte, durchwühlte meine Lady R das ganze Internet. Tatsächlich fand sie uns zwei und “ein paar Kollegen” auf einem Foto, als wir durch die Gassen von Salvador zogen. Wer findet uns im Foto?
F.A.Q.

Die häufigst gestellte Frage, die ich in den letzten Montaten hörte lautete:
“Wann kommt ihr wieder in die Schweiz?”
Nun möchte ich zur Frage eine Antwort geben: Wir wissen es nicht. Beinahe hätte ich heute diese Frage präziser beantworten können – wären beide unsere Pässe aktuell. Aber jetzt müssen wir noch das Erneuern eines Brasilianischen Passes abwarten, bevor wir die Tickets kaufen.
Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit fliegen wir Ende März von Natal nach Amsterdam und verbringen ein paar Tage dort (ist jemand in der Nähe?) bevor wir dann in die Schweiz reisen.
Wir freuen uns beide darauf in der Schweiz Tourist zu spielen, obwohl der Lebensstil hier richtig Spass macht und einiges fehlen wird, unter anderem frische Kokosnüsse, Kolibris am Bürofenster und natürlich die heisse Sonne und das Meer… Dafür gibt’s als Ersatz erfrischend kühle Nächte, schnelle Internetverbindungen, Kebaps und vorallem Familie und Freunde in der Schweiz.
Die nächste häufig gestellte Frage kann ich schon erraten:
“Wann geht ihr wieder zurück nach Brasilien?”
Brasilianische Stimmung im Flughafen von Rio
Eine schöne Seite Brasiliens ist die Lust fröhlich zu sein. So darf man auch mal im internationalen Flughafen von Rio de Janeiro feiern…
Keine KommentareSalvadoooor
Grosse Vorfreude herrscht. Es steht nämlich wieder eine Inland-Reise an. Vermutlich die letzte, bevor meine verbrannten Fusssohlen wieder Schweizer Boden betreten.
Diesmal geht’s nach Salvador an das (laut Guinness Buch der Rekorde) grösste Strassenfest der Welt, das in zwei Wochen beginnt und 2 Millionen Feiernden erwartet. Wir zwei sind in dieser Zahl eingerechnet, denn wir konnten uns dieses Jahr einer Gruppe junger Brasilianer aus João Pessoaanschliessen,die jedes Jahr einen Bus füllt, um gemeinsam an die Feier zu fahren (10-20h Busfahrt, je nach Verkehr und Polizei).
Kaum im “afrikanischsten” Staat Brasiliens angekommen, geht’s los mit der Feier. Axé und Samba-Reggae sind die beiden partytauglichen Musikstile, die uns in jener Woche begleiten werden. Geschlafen wird nicht viel, meinte die Gruppe. Jeder soll aber trotzdem ein Mättli für die Übernachtungen mitnehmen – und Ohropax auch, sollte man im Bus mal nicht in Tanz- und Festlaune sein.
Die Spielregeln von Salvadors Carnaval kenne ich nur vom Hörensagen. Auf jeden Fall freue ich mich darauf und hoffe nach dieser Woche ein paar Storys, Fotos und Videos hier im Blog deponieren zu können, also “pass’ auf deine Kamera auf, Gringo!”
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Arto Steiner ist mein echter Name. Habe Interesse an der Welt und den Einheimischen. Heute bin ich noch Web Worker. Wenn ich mal gross bin möchte ich ein Boot ohne Anker sein.