Mit Gemütlichkeit…

Gestern trafen wir auf diesen lustigen Kerl. Ich glaub, ich habe nun ein Lieblingstier: das Faultier.

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Vorsicht, hungrige Schlangen!

In Espirito Santo, wo wir unsere Ferien verbrachten, hörte ich immer wieder “Vorsicht Schlangen!”, als ich durch Kaffeebüsche spazierte. “Ja ja”, sagte ich jeweils und kontrollierte den Akku meiner Kamera. Im Kopf tauchten Gedanken wie “Ich war auch schon im Tessin…” auf.

Erst jetzt verstehe ich, warum alle etwas nervöser wurden, als wir ein kleines Wäldchen zwischen dem Haus und der Bushaltestelle durchquerten. Eine Woche bevor wir ankamen, sei an genau dieser Stelle eine Schlange gesichtet worden. Die Schlange lag quer über die Strasse. Es war der Fahrer eines Schulbusses, der die Schlange zuerst entdeckte und auf keine bessere Idee kam, als das arme Tier mit allen vier Rädern des Buses zu überfahren. Die Schlange überlebte dies problemlos… Ab und zu werden so grosse Schlangen in dieser Region gesichtet. Hoppla.

Mich interessierte die Geschichte sehr und ich stellte viele Fragen über diese unheimlichen Tiere. Diese Dinger werden anscheinend sehr gross. “Ja, klar werden die gross, im Tessin sind sie auch gross.” Erst bei der Frage was sie essen, wurde mir klar, dass es sich hier nicht um Ringelnatter und Kreuzotter handelt: Die können alles von kleinen Tieren bis zu Hunden und Jaguaren essen. Auch Menschen seien schon geschluckt worden… Aha. Ich wusste nicht, was mich mehr beunruhigte, zu erfahren, dass es dort wo ich in den Ferien war Jaguare gibt oder dass am gleichen Ort Schlangen zu finden sind, die mehrere Meter lang und in der Lage sind eben diese Jaguare und auch mich zu verspeisen. Ich wusste nicht, dass es so grosse Schlangen gibt.

Auf der Kaffeeplantage gilt die Regel, dass gesichtete Schlangen getötet werden sollen. Nicht gerade tierfreundlich, aber für mich verständlich aus der Sicht der Kaffeebauern, die tagtäglich in der Plantage arbeiten. Die kleinen Schlangen könne man mit einer Axt oder einem Pickel töten, für die grossen braucht es einen gezielten Kopfschuss mit dem Revolver.

Tja, ich schwimme lieber mit den Delfinen, wie am vergangenen Wochenende mit Gia/Nic/Reg in Pipa, als mit diesen Riesenschlangen…

Mehr zum Thema grosse Schlangen:

Ahattp://d

ich fragte images.google.com/images?hl=en&sa=1&q=anaconda+snake&btnG=Search+images&aq=f&oq=

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Ja, wir haben.

Einige haben eventuell vor meiner Abreise nach Brasilien beim Verkaufen, Verschenken, Verstauen und Wegschmeissen meiner Sieben Sachen gemerkt, dass das Ding mit Brasilien etwas anders ist, als “Jungs, ich gehe reisen!”. Andere haben ein Gemunkel wahrgenommen und wieder andere haben die Facebook-Profiländerung meiner Lady entdeckt. Um den Letzten die Nachricht in Klartext zu übermitteln: Wir heiraten. Wir planten hier in Brasilien zu heiraten und dann im kommenden Jahr die Schweiz zurückzukommen, um mit Freunden und Familie zu feiern. Nun haben wir den zivilen Teil so früh angesetzt, dass dies aus heutiger Sicht bereits zur Vergangenheit gehört. (mehr lesen…)

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Lost but found

Besser Geld und Kreditkarten verlieren und später die freundliche Botschaft erhalten, dass alles im Abfall des Shopping Centers gefunden worden sei, als das Zeugs gar nie zu verlieren. Da bin ich mir sicher.

Trotzdem: Don’t try this at home.

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